Stomaversorgung

 

Unsere Produkte helfen Menschen mit Stoma, entspannt ihr tägliches Leben zu führen. Egal, wo sie sind, auf dem Sportplatz, im Restaurant oder zu Hause: Wir wollen, dass sie sich wohlfühlen. Alle unsere Stomabeutel sind einfach anzuwenden - leicht anzulegen und leicht abzunehmen. Sie können sie unauffällig unter der Kleidung tragen.

Unsere Stomabeutel stehen stets in Kontakt mit der Haut und haften auf hautfreundliche Weise. Die Haftstoffe dichten sicher ab und sind trotzdem leicht zu entfernen. Sie verursachen weder Schmerzen noch Reizungen. Unsere Beutel sind an die Anatomie des Körpers angepasst, so schränken sie die Bewegungsfreiheit nicht ein.

Anwender unserer Stomaprodukte sollen diese anlegen und dann einfach vergessen können. Kein Geräusch, kein Geruch und keine Einschränkung der Bewegungsfreiheit: einfach leben.

SenSura® ist unsere innovativste Marke in der Stomaversorgung. SenSura verfügt über einen 2-Schicht-Hautschutz und ist in vielen verschiedenen Beuteltypen erhältlich.

  1. Kann man mit einem Stoma schwimmen oder in die Sauna gehen?

    Ja. Baden und schwim­men ist mit einer Stomaversorgung kein Problem. Die Beutel haften auch im Wasser sicher und zuverlässig. Wenn Zweifel bestehen raten wir, die Versorgung zu Hause in der Badewanne zu testen. Wer für den Badespaß eine besonders un­auffällige Versorgung wünscht, kann als Kolostomieträger mit normal geformten Ausscheidungen zum Beispiel auf die Assura Stomakappe zurückgreifen. Auch für Urostomieträger gibt es eine dis­krete Alternative: die Assura Uro-Mini-Kappe. Ihre hoch absorbierende Einlage fasst bis zu 100 ml und hält das Stoma für 30 bis 60 Mi­nuten sicher trocken.
  2. Verändert sich die Tragedauer einer Versorgung bei großer Hitze?

    Es kann sein, dass die Basisplatte bei sehr großer Hitze öfter gewechselt werden muss. Wenn der Stomaträger mehr schwitzt, nimmt die Platte schneller mehr Feuchtigkeit auf und haftet nicht so lange wie gewohnt. Für eine Urlaubsreise sollte daher auf jeden Fall ausreichend Versorgungsmaterial einpackt werden.
  3. Wie kann verhindert werden, dass sich im Beutel ein Vakuum bildet?

    Für dieses Problem gibt es mehrere Lösungen, die alle auch sehr einfach anzuwenden sind. Zunächst hilft es, vor Anbringen ein wenig Luft in den Beutel zu pusten. Auch ein kleines Stück Toilettenpapier, welches vor der Benutzung in den Stomabeutel gegeben wird, verhindert, dass sich ein Vakuum bildet und sich der Stuhl im schlimmsten Fall unter der Basisplatte sammelt. Auch einige Tropfen Olivenöl, die in Höhe der Beutelöffnung von innen auf die Beutelfolie gegeben werden, helfen. Das Öl kann sehr gut mit dem Finger auftragen werden. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Folie des Beutels vor dem Anbringen nicht elektrostatisch aufgeladen wird und beide Seiten deshalb aufeinander haften bleiben. Das Reiben der Folie an der eigenen Kleidung vermeiden. Eine weitere Möglichkeit, ein Vakuum zu umgehen, ist, den Beutelfilter zunächst abzukleben, bis sich der Beutel leicht mit Darmgasen gefüllt hat. Danach kann man die Abklebung entfernen.
  4. Wie sollte die Versorgung gelagert werden?

    Die Stomaversorgungen sind grundsätzlich so ausgelegt, dass sie bei optimaler Lagerungstemperatur – das sind etwa 20 bis 23° Celsius – mindestens drei Jahre gelagert werden können. Bei höheren Temperaturen, z. B. im Urlaubsland, würde sich zwar langfristig die Haltbarkeitsdauer des Produkts reduzieren, allerdings nur so langsam, dass die Produkte im Normalfall schon längst verbraucht worden sind. Wichtig ist, dass Sie die Stomaversorgungen nicht in direktem Sonnenlicht lagern.